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Der Begin

Nach 20 Jahren habe ich mir gedacht verlasse ich mal mein gemachtest Nest und fliege in das Leben. Es ist wohl eher ein schweben, denn noch immer gehalten durch einen monatlichen kleinen Geldstrom von Zuhause, lässt es sich ein wenig entspannter als Studentin Leben. Aber endlich, ein wirklich eigenes Zimmer. Keine Geschwister die einem die Sachen aus dem Schrank "entleihen" und dann nicht wieder zurück bringen. Nie einen Rock tragen, aber sich dann aufregen und sich den von der "mittleren"Schwester leihen.

 

Genau die mittlere Schwester, das bin ich.

Nicht die kleine, nicht die große, die mittlere.

 

23.1.09 16:00, kommentieren

Auszug

Mit vier Kisten bin ich ausgezogen, in eine unbekanntes Land. Oder eher gesagt mehr als 200km entfernt von Zuhause. Ohne Führerschein, ohne Job, ohne Freundinnen. Allein mit meiner Katze, Mimi. Vier Kisten und Null Erfahrung wie es so ist allein zu wohnen.

Ach und halt 5.000 € lang gespaarte Euro. So wie mit meinem Drahtesel. Der dafür gesorgt hat das ich die ganze fahrt mit dem Auto zu meiner neuen ersten Wohnung gefroren habe, weil der Kofferaum nicht mehr richtig zu gegangen ist. Und naja weil ich vergessen hatte, das ja noch Winter ist.

Rock und Strumpfhose, ist ja keine schlechte Wahl, doch die Strumpfhose war arg dünn und Stulpen wären auch nicht schlecht gewesen.

Schließlich habe ich nicht vor, die erstem Wochen in meinem neuen Leben schniefend im Bett zu verbringen.

1 Kommentar 23.1.09 16:06, kommentieren

Freunde

Meine besten Freunden haben mir versprochen mich sobald es möglich ist zu besuchen oder wenigstens anzurufen. Das hat auch funktioniert nämlich genau 16 Tage, dann eine lange Pause und nach zwei Monaten der letzte anruf.

Dann Studivz ab und zu mal eine lahme Nachfrage wie es denn einem so geht mit seinem Literaturstudium, das stehts mit "^^" geschrieben wird, als ob das ja so lustig wäre.

Vor meinem Auszug, dem verschwinden aus meiner Heimatstadt und dem begin meines neuen Lebens, habe ich mich auch gleichzeitig von alten Lasten gelöst.

Das heisst ich habe ich mich von meiner Freundin getrennt. Kaltherzig schluss gemacht!^^

Nein, witzig war es nicht. Schließlich waren wir mehr als sechs Monate zusammen. Meine Vater glaubt noch immer das sie meine beste Freundin ist und wir uns nur verkracht haben. Daher hat er auch stets versucht das ich mit den Nachbarjungen doch mal ausgehen solle.
Er war arg verzweifelt.
Wie bei fast allen seinen vier Frauen.

 

23.1.09 16:22, kommentieren

Frauen und mein Vater

Die eine Frau, meine Mutter, will plötzlich nach mehr als zwanzig Jahren wieder anfangen zu arbeiten. So das die Gefahr besteht das wenn er nach Hause kommt, das Essen, sein Lieblingsessen nicht frisch gekocht auf dem Tisch steht. Das es ihm so ergeht wie seinen Arbeitskollegen, die ihr Essen abends in der Mikrowelle erhitzen müssen, so das eine Mischung aus Krypton und Plastik-Essen, wie er es stets nennt aus dem Maul der Mikrowelle ausgespien wird.

Dann seine Älteste, meine geliebte Schwester Miriam, zieht aus um Medizin und nicht wie er will Architektur zu studieren.

Seine mittlere, meine Wenigkeit, folgt ihm auch nicht und studiert Literatur, Literatur was willst du denn damit machen. Ich studiere im Nebenfach auch noch Wirtschaft, aber das interessierte ihn auch nicht.

Seine jüngste ist in der Pubertät und schleppt jede Woche einen anderen Jungen an mit dem sie dann auf ihr Zimmer verschwindet wohin mein Vater den beiden dann folgt um ihr die Meinung zu geigen. Den Jungen rauszuschmeißen und meiner kleinen Schwester Carolin Hausarrest zu verpassen.

Gut es mag eine neue Erfahrung für ihn sein, das plötzlich Jungen in seinem Haushalt herumtollen wohingegen seine beiden großen, die mittlere und die große, stets brav in solchen Dingen waren.

Tja und die letzte Frau brach ihm kurzzeitig das Genick.

Ich hatte es geahnt, aber nicht gewusst. 

Mein Vater hatte eine Geliebte, für die er sogar ein Apartment geplant und errichtet hatte. Ein neues Nest.

 

23.1.09 16:33, kommentieren

Das Hotel

Nach dem Abi habe ich ein Jahr lang Pause gemacht. Keine Pause um nur Urlaub zu machen, sondern um sich zu orientieren.

Dabei habe ich die gro0en Städte bereist, kurz zwei Wochen Urlaub in Schweden im Winter gemacht. Eine wundervolle Reise, bei der ich glatt 2 Kilo abgenommen habe.

Nur um sie mir dann bei meinem Job in dem kleinen Hotel in unserer Stadt wieder anzuessen. Und das in kürzerer Zeit.

Nach vier Monaten harter Arbeit in der Küche. Zusammen mit hartem probieren jeder Speise^^. Bin ich in der Hierachie aufgestiegen und wurde Verantwortliche für, die Endappnahme der Zimmer.
Glücklicherweise musste ich nicht die Zimmermädchen Uniform dabei tragen, sondern ein süsses Business Kostüm, das ich mir für die hälfte meines ersten Monatslohns auf einer Städtereise in London gekauft habe.

Ein wenig eng, Kurven betonend, von denen ich genug habe. In einem kühlen Anthrazit. Bluse, Blazer, Rock Strümpfe und Turnschuhe.

Ja Turnschuhe, wer den ganzen Tag herumlaufen muss wird schnell merken das Turnschuhe sehr viel bequemer als hochhackige Schuhe sind. Außerdem brauche ich stets ein individuelles Accesoir, um zu wissen das das was ich da darstelle noch immer ich bin. 

1 Kommentar 23.1.09 16:47, kommentieren

Die Geliebte

Eines Nachmittags es war im Sommer, ich arbeitete nun schon mehr als 11 Monate in dem Hotel und bald würde es auch endlich mit der Sklavenarbeit vorüber sein, hat meine Chefin mich früher gehen lassen.

An diesem Abend einem Freitag wollte ich mit den Mädels um die Häuser ziehen und endlich mal wieder erschöpft schwitzend aber vollends befriedigt neben einer Frau einschlafen.

Daraus wurde jedoch nichts, doch das konnte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen.

Kaum hatte ich die Abkürzung von der Bushhaklestelle durch den Wald hin zu unserem wunderschönen Garten mit den frisch duftenden Apfelbäumen, den Kirschbäume, dem satten grünen Rasen und dem Teich mit unseren ewig lärmenden Fröschen genommen, da konnte ich sie schon sehen.

Durch die Scheiben des Wohnzimmers hindurch in das halbdunkel des Büros meines Vaters, das das Wohnzimmer in zwei hälften Teilt.

Anfangs wusste ich genau was ich dort sehe. Keinesfalls wollte ich ihn ausspionieren, doch das Verlangen zu wissen was dort geschieht war größer als die Moral.

Tina seine neue nicht unattraktive, immer gut gepflegte Assistentin lag dort mit dem Oberkörper fest an den in schwarzem Holz gehalten Schreibtisch, gedrückt.

Der graue kurze Rock weit hoch geschoben, die schwarzen Strapze wild umherbaumelnd,  die Bluse geöffnet, zerknüllt unter ihrem auf der schwarzen Platte bebend Körpers.

 

23.1.09 17:05, kommentieren

Der Sex

Die Arme nach vorn gestreckt, leicht zitternd von der Anspannung, die Hände um die Tischplatte gekrallt, die Beine gespreizt.

All diese Informationen prasselten in Milisekunden auf mich ein, bevor ich ihn, meinen Vater sah. Die Hose halb am Boden hängend, auf der Stirn große Schweißperlen. Mit den mächtigen grau beharrten Händen in der Bluse von Tina herumsuchend. Mit seinem Schwanz! tief von hinten in sie eingedrungen.

Mit heftigen Stößen sie kräftig nehmend, wobei seine Hände die kleine Brüste Tinas nicht masierten sondern sich eher in ihr festkrallten. Zumindest sah das von der Seite von der ich auf die beiden blickte so aus.

Ihr schreiendes schrilles Stöhnen drang nur dumpf durch die Glasscheibe zu meinen Ohren, die ich verzweifelt zuhielt nur um mir nicht auch noch die Szenerie anhören zu müssen.

Als er kam, war ich schon längst weg. Hatte das Haus umrundet und mich durch die Garage hindurch weinend in mein Zimmer geschlichen.

23.1.09 17:13, kommentieren